Steckbrief/Vita

Alter: ändert sich von Jahr zu Jahr (1973 war ich zum Beispiel nur 10)

Größe: laut Personalausweis 175 (ich hatte beim Messen aber hohe Schuhe an)

Haare: am Kopf weniger als im Gesicht; so will es mir oft erscheinen

Stirne: in Falten, wenn ich über mein Verhältnis zur Welt nachsinne oder die Zutaten einer anständigen Bouillabaisse

Augenbrauen: gezwirbelt… vor allem nach schwer-lustiger Literatur wie zum Beispiel Arno Schmidt, Jacques Lacan oder aber auch Fix&Foxi

Augen: zwei;  R -0.50  -0.75  85°  H 15      L -1.00  -0.75  85°  H 15

Nase: größer als die eines Neunjährigen, kleiner als die von Dustin Hoffman (will ich meinen)

Bart: KEINEN! Ich trage ausschließlich Hair-Bag

Kinn: sollte sich unter meinem Hair-Bag befinden (hoffe ich doch sehr)

Angesicht: angesicht von was? „Schaust du mich an aus dem Kristall / Mit deiner Augen Nebelball, Kometen gleich, die im Verbleichen; / Mit Zügen, worin wunderlich / Zwei Seelen wie Spione sich / Umschleichen, ja, dann flüstre ich:  / Phantom, du bist nicht meinesgleichen!“ (Annette von Droste-Hülshoff; 1797-1848) … kennt doch jeder, so ein Gefühl

Gesichtfarbe: leicht impressionistisch, wenn ich gemalt habe… ansonsten dem Leben Tribut zollend

Statur: hochtrabend-klein, aber gleichzeitig mickrig-groß

Besondere Kennzeichen: paradoxer Archäologe und barocker Minimalist, intrinsisch motiviert.

Totemtier: Biber (wunderbare Tiere, die ich unbedingt zu Butlern ausbilden möchte)

Totemfarbe: blau

Totemstein: Chrysokoll

Meine Überzeugung:

Ausstellungen/Preise (eine kleine Auswahl):

1985 Teilnahme am Kunstaustausch aus 10 Nationen in Tokio, Japan

1998 Einzelausstellung „Figure & Abstraction“, Gallery Art Exchange, New York

1999 jeweils Einzelausstellung, „Hommage à Marquis de Sade“, Gallery Stendhal, New York, Museum of Contemporary Art, Washington D.C.; „Jahresschau ‘99“, Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal

2003 Künstlerische Leitung am „Projekt 2:1“ der regioArte vor Ort e.V., Wuppertal

2005 „Brunner meets Bach“, Vortrag zum Thema „Töne und Farben“ gemeinsam mit dem international anerkannten Musiker Eduard Brunner, anläßlich des 16. Internationalen Oleg Kagan Musikfest in Kreuth

2011   1.Preis im Fotowettbewerb der Kreisau-Initiative „Dialog der Generationen“ mit dem transgenerativen Kunstprojekt „altGold&jungBLUT“ unter der Leitung von Detlef Bach und Andy Dino Iussa

2012 Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ mit dem Projekt „altGOLD&jungBLUT“ (DER FILM)

2015 „Wer auffallen möchte, muss sich zurückziehen“ (Jonathan Meese) D.h.: wer von Menschen bedrängt wird, den können keine Engel heimsuchen. Apropos Engel: Es gibt das Gerücht, dass sich Frauen, die mich im Atelier besuchen, sofort ausziehen…um sich als Engel zeichnen und malen zu lassen… Nun, ich warte. Sehr gerne!  & Zurückgezogen.

2016  Ausstellung in der HBT Galerie , Wuppertal, mit „Kissing Heaven From Above“ – Kurzinfo zur Ausstellung: Für Dr. Herbert Pogt (Mitarbeiter a.D. des Wuppertaler Von-der-Heydt-Museums) reflektieren Detlef Bachs Arbeiten die Zerrissenheit und Widersprüchlichkeit unserer Welt. Die Werke seien „anstrengend, das Ergebnis bleibt stets unsicher und muss… bei jeder Betrachtung überprüft werden… die Arbeiten von Detlef Bach“ entsprächen „unserer offenen Gesellschaft mit einem hohen Grad an Selbstverantwortung.“

2017  „Von Wuppertal nach New York“ Jubiläumsausstellung im Hochschul-Sozialwerk, Wuppertal;  „Schrift+Bild“, Einzelausstellung im Partisan-Kunstverlag, Wuppertal.

2018  Gemeinschaftsausstellung KUNST HILFT in der Galerie Kunstkomplex, Wuppertal; Eine Kooperation von 68 Künstlern unter der Schirmherrschaft von Kulturdezernent Matthias Nocke zugunsten benachteiligter Kinder in Wuppertal und im Ostkongo.

Teilnahme an der Ausstellung „What Is Love? Von Amor bis Tinder“. Eine Schau zu Fragen von Partnerschaft, Schönheit und Narzissmus in der Kunsthalle Bremen, gemeinsam mit der Zeitschrift Monopol.

Ausstellung der großformatigen Zeichnungen zu „Die Frau des Federmachers“ in dem leergeräumten Kirchenraum von St. Bonaventura in Remscheid-Lennep. Dazu schriebt der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich: „Ihre Installation (ist) eine großartige Sache! Die ganze Kraft Ihrer Ikonografie und Ihrer Formsprache kommt hier konzentriert zur Geltung. Mir gefällt, wie die Sujets sich manchmal über mehrere Blätter hinweg fortsetzen – und wie es dann wieder einen Bruch und Neuanfang gibt. Das bringt Dynamik in die an sich ja schon sehr bewegte Anordnung und sorgt zugleich für Momente des Innehaltens und der Irritation.“ Und Irritation gab es genug. Die Frau des Federmachers provozierte eine Besucher der Kirche. „Ja, zur Zeit sind viele in der Gesellschaft schon etwas #MeToo-geschädigt, reflexartig wird jede etwas freizügigere Darstellung einer Frau gleich in Kategorien von Unterdrückung und Vergewaltigung wahrgenommen. Andere Dimensionen gehen da schnell unter, es ist deprimierend. Und im Kirchenraum ist die Wahrnehmung offenbar noch eingeschränkter. Da haben Sie sich ja auf was eingelassen! Eventuelle Kritik bitte nicht ernst nehmen, sie zeugt von einer Wahrnehmungsfaulheit derer, die sie vorbringen. Ihre Blätter sind so gut, weil sie so ungeschützt von Phantasien künden, die zugleich so allgemeinmenschlich sind. Ich bewundere das.“

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Ich muss weiter. Immer weiter. Meinem Glück hinterher. Bricht mir auch heut‘ das Herz entzwei. In hundert Jahren ist doch alles vorbei.

 

P.S.: Ich male, zeichne, collagiere, texte, also bin ich…  Detlef Bach.

(Die letzten zwei Fotos auf dieser Seite machte mein Freund  Andreas „Wikinger“ Kirsch; www.wikinger.com)