Einfach einfach.

Zu all meinen Lebzeiten wollten Atelierbesucher oder Besucherinnen stets eins von mir wissen: Warum tue ich das, was ich mache? Schon damals gehörte diese penetrante Neugier zu einem äußerst unterhaltsamen Fragenspiel der vom Leben gelangweilten Gesellschaft. Ja, natürlich durfte jeder Mensch mich fragen, ob ich meine Blilderpracht lieber nach der berühmten Sigmund-Freud-, der Alfred-Adler-, der C-G-Jung- oder der Knaus-Ogino-Methode zu analysieren beliebe. Es gab für mich aber stets nur die eine, die immer gleiche, befriedigende Festellung: „Das sieht schlicht und einfach richtig aus.“ 

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