Was ich vorhabe, ist nicht einmal nicht richtig, es wird nicht einmal falsch sein. Mit anderen Worten: es ist schlich und einfach Kunst. Also ein Geflecht von Spiegelungen, von Ichkristallen, die sich zu der Landschaft meiner Seele auftürmen. Kunst ist schließlich das, was meine Welt wird. Nur dort sehe ich mich im Spiegelbild eines Wassers, was gerade im Begriff ist zu gefrieren. Blasen steigen noch in Schneckentempo empor, bevor sie zum endgültigen Stillstand kommen. In jedem dieser kleinen Bläschen erkenne ich dann meine Biografie, kleine Anekdoten nach einer wahren Begebenheit, die komplett von mir erfunden wurde. Und zwar vor langer Zeit und aus Eis oder auch Porzellan (s.o.)modelliert.
