Meine Freiheit kann ich nur ausleben, wenn ich die Regeln meiner Sprache berücksichtige. Ihre schizophrenen Doppeldeutigkeiten lerne zu lieben, ihre Fallstricke zwischen den Zeilen benutze, um ein buntes Seil daraus zu flechten, mit dem ich mich bei Gefahr aus einem lächelnden Fenster meines Hauses abseilen kann. Meine Sprachregeln können geändert werden, damit ich, falls kein Seil zur Hand, einfach so davonfliegen kann. In einem Bild versteckt. Verborgen hinter einer schmalen Linie, in meinem Haus der Sprache, dem Ort meiner Kunst.
