Ich bleibe bei mir. Denn ich habe gar nicht das Talent, um woanders seien zu können. Weiterhin einzelgängerisch, obwohl ich stets dachte, ich würde in einer Gruppe zurecht kommen. Doch öffne ich mich wohl nicht genug. Oder zu viel, was mein Gegenüber dann irritiert. Wie dem auch sei: ich bin ein Star. Doch ein einzelner Star versetzt niemanden in Staunen. Ein ganzer Schwarm Stare bringt dagegen völlig unerklärliche Dinge zustande. Ein Muster am Himmel, dass die Gesellschaft als Kunst ansieht. Erfolg, so wie die Gesellschaft es sieht, ist das Zusammenspiel vieler Faktoren: Einzelpersonen, deren Interaktionen, Glück, Zufall, als auch das Vermögen ein verdrehtes Spiel mitzuspielen, was die Gesellschaft liebend gerne spielt…
Das Ganze, was zum Erfolg führt ist, laut Gesellschaftsvertrag, mehr als die Summe ihrer Teile. Ich bin als Künstler nur ein kleiner Teil, ein einsamer Star, der seine Kreise zieht, d.h. in seinem Atelier herumfliegt und dabei versucht die Orientierung zu behalten…
Das gefällt mir.


