Wenn bleicher Schnee verschönert die Gefilde

Die prächtige Erscheinung ist, die Luft ist feiner, / Der Wald ist hell, es geht der Menschen keiner / Auf Straßen, die zu sehr entlegen sind, die Stille machet / Erhabenheit, wie dennoch alles lachet, schreibt Friedrich Hölderlin. behutsam mit den Augen zu winken (mir nach) und liebkosen und küssen mein letztes Gedicht, ergänzt Friederike Mayröcker in „Scardanelli“. An mir liegt es nun die Bilder zu (er)schaffen Die Ströme sind, wie Ebnen, die Gebilde / Sind, auch zerstreut Bilder an die Hügel gelehnt.

Die Frivolität der Schönheit

Ob unsere Zeit Friedrich Hölderlin braucht, weiß ich nicht mit Sicherheit zu sagen. Das mich die Lektüre über den Dichter weiter gebracht hat und noch bringen wird, steht außer Frage. Scherzhaft (und gleichzeitig davon zutiefst überzeugt) könnte ich es so formulieren: „The Klassiker Don´t Die“.

Veröffentlicht unter Kunst

’S wonderful!, ’S marvelous!

Ich bin total aufgeregt  – ’S wonderful! ’S marvelous! ’S awful nice! ’S paradise!… denn jeder X-beliebige Punkt in einer „Hölderlin-Menge“ führt mich in meinen allerkühnsten & geliebten Träumen zu instabilen, künstlerischen Prozessen: Jede noch so kleine Änderung des Startwertes führt zu einer komplett anderen Dynamik.

Veröffentlicht unter Kunst

Unmöglich, wenn man nicht daran glaubt!

Es gibt einen Ort, wie keinen anderen auf der Welt… Ich nenne diesen Ort „mein Atelier“. Es heißt, um dort zu überleben, muss man schon verrückt sein wie ein Hutmacher. Glücklicherweise bin ich das… &  Auf der Suche nach neuen „Hölderlin-Mengen“ komme ich dort oft an sehr schönen Hermaphroditen vorbei. Und die Lieb′ auch heftet fleißig die Augen, Was bleibet aber, stiften die Dichter.

Andenken

Wo die Bewegung des Erinnerns bei den Bildern innehält, kommt sie doch nicht zur Ruhe. Denn auch in der erinnerten Welt ist alles in Bewegung. (Rüdiger Safranski)