„BACH to the Roots“

Es sehe das einfach mal so: Dürer liegt mir scheinst am Herzen.

Es gibt zahlreiche Blätter von Albrecht Dürer, die mich zu eigenen Grafiken inspirierten. Als ich den Artikel hier und heute verfasste, dachte ich intuitiv über meine kulturellen Wurzeln nach. Als die Wurzeln eines Menschen werden ja oft (nur) seine Herkunft und seine Familie bezeichnet.

Ich ergänze an dieser Stelle gerne noch meine selbstgewählte Familie, d.h. meinen mich prägenden kulturellen Hintergrund. Ein „Wer bin ich?“ könnte mit einem „Wo komme ich her?“ gleichgesetzt werden. Und wenn ich weiter darüber nachsinne, dann komme ich ebenso schnell zur nächsten Frage: “Wer oder was hat mich geprägt?“.

Es wäre jetzt zu einfach, mir zu vordergründig, nur „Albrecht Dürer“ in den Zeugenstand zu rufen. Lieber betrachte ich amüsiert meine heutigen BLOG-Bilder und finde, dass ich, wenn ich es denn wollte, noch ganze andere Namen hier nennen könnte.

Keiner ist mir wichtiger als der andere. Sie alle zusammen bilden meine Wurzeln und wachsen in das Substrat meiner Seele hinein, aus dem ich dann als ihr Spross, hoffe ich, einem guten Licht entgegen wachsen kann.

#ErschaffungAdams

Die Zeiten ändern sich. Das ahnte schon Bob Dylan, als er schrieb: The times they are a-changin’ / Come writers and critics / Who prophesize with your pen / And keep your eyes wide / The chance won’t come again / And don’t speak too soon…

Aber was genau wollte uns der Nobelpreisträger damit verkünden? Das die Erschaffung Adams in einer Zeit sensibler Erkenntnisse auch nicht mehr das sein sollte, für das sie mal stand? Wir dürften uns gerne einmal ein ganz anderes Bild davon machen, ja, die Erschaffung Adams, sie könnte auch ganz anders verlaufen sein.

Man könnte alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Es bliebe dennoch geheimnisvoll, nicht leicht zu interpretieren…

Und warum auch nicht? Wir leben schließlich in der neuen Welt, tief in uns wissen oder spüren wir: As the present now / Will later be past / The order is rapidly fadin’ / And the first one now / Will later be last / For the times they are a-changin’.

Aus meinem Poesiealbum

Wenn die eigene Rede ins Stocken gerät, dann greift jeder von uns gerne schon einmal auf den einen oder anderen Klassiker zurück, auf deren schon vorverdaute Weisheiten. Ob ich mir damit Autorität verschaffe oder nur den Magen verderbe, ich will es nicht selber beurteilen müssen. Das könnten mir vielleicht auch nur die drei Klassiker gemeinsam erklären, die ich hier und heute in meinem Poesiealbum harmonisch vereint vorfinde. Es handelt sich um Ikarus, Goethe… und die Zeit.

 

Selbstreflexion

Selbstreflexion bezeichnet laut Definition die Tätigkeit, über sich selbst nachzudenken. Das bedeutet, sein Denken, Fühlen und Handeln zu analysieren und zu hinterfragen mit dem Ziel, mehr über sich selbst herauszufinden…

Ich nenne das von alters her Kunst. Deutlicher kann ich es gar nicht sagen/zeigen.