Sexuelle Raserei

Albert Langen und Olaf Gulbransson werden von einer Abstraktion besucht. Oder sollte ich schreiben „heimgesucht“…? Ich denke, sie werden selber wissen, was sie davon zu halten haben.

Längst ist mir meine Kunst eine Allusion geworden, (auch) ein literarisches Stilmittel, mit dem ich einen Sachverhalt kurz und bündig, jedoch nur andeutungsweise umschreibe oder zeichne.

Die ewige Frage nach dem Glück

Glück sei niemals das Ziel des Handelns, so heißt es in philosophischen Handbüchern. Friedrich Nietzsche sieht zum Beispiel im Glück eher das Gefühl einer Machtsteigerung, Sigmund Freud dagegen ein Gefühl der Lustempfindung. Und ich? Eine machtvolle Luststeigerung, die empfinde ich stets beim Malen. Dieses besondere Gefühl das mir gilt, in einer einzigen, nie enden wollenden Sekunde, dies bezeichne ich als mein wahres Glück.

Erinnerungen aus Licht

Viele Bilder, die ich male, sie gleichen Erinnerungen, die wie Gedanken plötzlich wieder da sind; ich sehe in ihnen Tiere, die einst wild gewesen, die mich drohten zu zerreißen. Nun begegne ich ihnen voller Respekt in der Manege meines Lebens.