Private Kunstausstellung

Der Grund der obigen Grafik (Abb. bearbeitete Reproduktion des Originals) ist ganz einfach: Immer wieder ist es mir ein großes Anliegen mein Werk auszulagern, es zu verschicken, es zu zerstreuen… unter bzw. zu den Freunden zu bringen. Dorthin, wo es gut aufgehoben ist. Wo es Verständnis und Liebe erfährt.

Das Credo

Bei jenen Nicht-mehr-Tieren, bei Philosophen, Künstlern und Heiligen macht die Natur, die niemals springt, ihren einzigen Sprung, und zwar einen Freudensprung (Nietzsche).

Aber nur, so glaube ich, wenn wir Künstler, die wir in unser Atelier gehen, dafür Sorge tragen, dass wir nicht Wahnideen für Investitionen gebären, sondern Provilaxe betreiben gegen die Entartung unserer Seelen.

 

La Création du monde

im anfang war nichts ♢ nichts ausser nacht ♢ te po ♢ leere ohne licht ♢ kalt und stumm formlos und starr ♢ in der etwas begann ♢ sich im dunkeln allmählich zu regen ♢ flüsternd ♢ seufzend sich zu erheben…

… und es feucht wurde ringsum ♢ aus hitze und feuchtigkeit die materie in all ihren formen entstand ♢ sie fest wird und fester ♢ bis erde und himmel ♢ gestalt gewannen: vater und mutter  – ( aus: ERSTE ERDE EPOS von Raoul Schrott )

vater und mutter zugleich ( … inspiriert durch die Musik von Darius Milhaud. )

Nehmt dies, ihr Herren, als was Alltägliches…*

* Lady Macbeth

Der Komponist Dimitri Schostakowitsch schrieb im Jahr 1932 eine Oper über „Lady Macbeth“. Sein Interesse, Erotik zu einem Thema der Musik zu machen, erklärte der Künstler gerne mit sehr persönlichen Erfahrungen. Seine Frau verkörpere für ihn den Typus der „selbstbewussten Frau“. Und „ich widme Lady Macbeth meiner Braut. Versteht sich, dass die Oper auch von Liebe handelt, aber nicht nur,“ fügte der Komponist liebevoll hinzu. Benötigte Schostakowitsch für seinen Liebesbeweis noch eine ganze Oper, so stelle ich hier geradezu bescheiden=kammermusikalisch, jedoch mit gleicher herzglühender Intiution, ein einzelnes Bild auf meinen Blog… Nehmt dies als was Alltägliches, nichts weiter ist´s.

West Points

Das Werfen der Rasterpunkte (meine „West Points“) ist für mich der symbolische Höhepunkt am Ende einer kleinen Abschlusszeremonie; bevor es dann mit neuen Artikeln & Arbeiten auf meinem Blog direkt weitergehen soll.

Honigsüße Gedanken Bilder

Warum so viele Bilder? Ständig und drei Tage. Nun, oft wird ein neues Zettelchen mir ins Haar geflochten oder ein neuer Knopf angenäht. Ich höre etwas, dass nicht mir gilt, dann lese ich etwas, was exakt zu mir passt. Dann vergesse ich das aber alles wieder. Und kleide mich neu. Schlüpfe in Klamotten, die mir zu groß sind, trage Wäsche des anderen Geschlechts oder ziehe mich aus bis aufs Mark. Mein Spiegel weiß sich oft kein Bild von mir zu machen. Und ich kann ihm dabei auch nicht recht helfen. Ist er blind oder nur alt geworden? So frage ich den Spiegel und er mich. Beide bekommen wir stumpfe Flecke. „Verstehe“ nickt mein Gegenüber und fügt als Ratschlag hinzu: „Wenn unser rastlos Grübeln endlich schläft und ruht! / Schick etwas Honig, der das Haus versüße…“ So ist das eben mit der Kunst.