… wenn uns die Gedichte ausgehen, hört das Herz auf zu schlagen.
Archiv des Autors: detlef
Ruhe vor dem Sturm
Ein Fetzen Liebe
Die Mehrlust meiner Augenblicke
Meine Buhlschaft
Die Liebe, die Verführung ins Ungewisse. Nicht Jedermanns Sache. Meine schon. Immer noch bin ich verzückt von hellrollenden Stürmen auf schwarzgrünen Seen. So etwas reißt mich geradezu vorwärts, mit all meinen Sinnen. Und ich kann es dann mehr als deutlich spüren: Kunst ist ein unbegreiflich riesiges Genügen.
Little Bo Peep Lost Her Jeep
Als Wacher ein Träumer
Mein Blick nach vorn…
Der Blick geht nach vorn. Auf den Hof. Was ich dort sehe sind Spuren aus Staub. Denn von Erde sind wir genommen, zur Erde müssen wir werden. Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub. Das bedeutet mir, ein Traum reiht sich an den anderen. Und schwebt an meinem Fenster vorbei. Meine Traumwelt ist von unzähligen Partikeln bevölkert, von Ereignissen, die stattfinden werden. Ich erkenne Ungewissheiten, die mir Hoffnung schenken.
Einfach so… die Welt zu Deinen Füßen.
„Wie machen Sie das bloß? Wie kommen Sie nur auf solch eine Idee?“ (siehe oben).
Nun, Inspiration bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch eine plötzliche, erleuchtende Eingebung, sehr oft bei künstlerischen, aber auch wissenschaftlichen Tätigkeiten. Abgeleitet von dem lateinischen Wort für „einhauchen“. Solch ein „göttlicher Funke“ traf mich vor Tagen, als ich mal wieder tagträumemd meinen Atelierboden betrachtete und mich an ein Buch von Herrn Bazon Brock erinnerte. Das Buchcover benötigte einige Farbakzente, so war ich mir urplötzlich absolut sicher, damit es sich auf dem Boden meiner künstlerischen Tatsachen und Spuren überhaupt wohlfühlen kann. Wenn nun ein Buchrücken mit dem Hintergrund zu verschmelzen scheint, auf dem dieser sich wohlig ausstreckt und sich uns darbietet, dann kann man gerne auch von visueller Poesie reden. Oder einfach von Kunst. Von überzeugt belesender Kunst.











