Archiv der Kategorie: Nebenhimmel
Mein Blick nach vorn…
Der Blick geht nach vorn. Auf den Hof. Was ich dort sehe sind Spuren aus Staub. Denn von Erde sind wir genommen, zur Erde müssen wir werden. Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub. Das bedeutet mir, ein Traum reiht sich an den anderen. Und schwebt an meinem Fenster vorbei. Meine Traumwelt ist von unzähligen Partikeln bevölkert, von Ereignissen, die stattfinden werden. Ich erkenne Ungewissheiten, die mir Hoffnung schenken.
Mein Fenster zum Hof
Mein grosses Wespennest
Ein Erinnerungsversprechen
Die eigenen Erinnerungsversuche an mich wurden, nein, ich korrigiere mich, sie werden immer wieder zu neuen Erklärungsversuchen meiner Existenz. Und zwar Tag für Tag. Nacht für Nacht. In jedem Traum, der auf einen neuen Traum folgt. Wenn ich, hier in der Erde liegend, von meiner möglichen Zukuft träume, dann versuche ich mich aufmerksam in diesen Träumen zu verhalten. Es fühlt sich für mich so an, als würde ich mich selber in einen Stummfilm betrachten, ich dem ich alle Rollen spiele, und den ich versuche zu vertonen, sobald ich meine Augen wieder geöffnet habe. Das heißt, ich klappere mit den Zähne vor Erregung. Bin ich damit fertigt, beginne ich, auf meinen Knien liegend, zahlreiche Traumbilder zu malen. Diese Bilder, sie dienen mir seit ich zurückdenken kann, als die Zwischentitel, die ich mir in den nächsten Traum schneiden möchte.













