Kunst ist „absolut“, das bedeutet „losgelöst“. Autonom.
Kategoriearchiv: Kunst
Die Sonnenkönigin.
Bescheidne Wahrheit. Kunst.
Das Glück der Vergangenheit beruhigen.
Das Unmögliche
Allzu oft höre ich, meine Bilder seien schlicht „unmöglich“. Über diese Aussage, die ich für ein Lob halte, freue ich mich, denn es stimmt: Das Unmögliche muß zunächst geträumt werden. Nur so gelangen wir in die Tiefen der Meere, nur so erwacht in uns der Wunsch zu den Sternen zu reisen oder das Unterbewusstsein zu erforschen.
Stürme vor der Ruhe
Märchenbilder und -gedanken
Oja… Ein Märchen aus uralten Zeiten, das geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Oder etwas anders formuliert: es ging mir noch nie aus dem Sinn. Ich meine damit, immer noch suche ist das, was einige von uns den Snark nennen, andere sprechen von einem Heffalung oder dem Aufspüren von einem Wuschel. Ist aber alles ein und dasselbe.
Ich nenne solche eine Suche vereinfacht Kunst. Unendlich viele Bilder sind auf der Expedition, die mich zur Quelle meiner Kunst führen sollten, im Herzen der Finsternis meines kleinen Seelenwaldes, nach und nach entstanden.
Ich könnte mit Fug und Recht behaupten: Zwischen den hier gezeigten Bildern liegt ein aufregend schönes und langes Gesumme…
Die eigene Kunst als Schaubild
Das Verlöschen der Welt
Das Verlöschen der Welt / Jetzt / Da ich tot bin / Nicht wirklich tot / Doch mir abhanden gekommen / Durch eine Lebensdiskriminierung / Die in Wahrheit eine Kunstdiskriminierung / So bin ich / Keine Gefahr mehr für etwaige Kritik / Aus reinem Respekt und Pietät / Gegenüber meiner Person / Bitte / Schweigt / Lauscht lieber / Auf das Rumoren / In der Stille meiner Einsamkeit / Jetzt / Da ich tot bin / Habe ich viel zu sagen / Meine Bilder sprechen darüber
Zahnloser Gott
Vielleicht ist es zu hoch gegriffen? Ein Gott? Wer bin ich, dass…?
Genug!? Okay, ich behaupte ja gar nicht: Ihr alle seid meiner nicht würdig. Keinesfalls. Doch bin ich schon kein Gott, so lasse ich mich dennoch nicht mehr malträtieren… d.h. anbeten.
Meine Kunst ist und bleibt autonom.
„Die autonome Kunst bekommt (…) eine neue Qualität. Als etwas, das sich nicht den Logiken der Sozialen Medien anpasst, sondern unabhängig davon entsteht und präsentiert wird. Sie mag vergleichsweise ein zahnloser Tiger sein, da sie sich nicht auf die Macht der Algorithmen einlässt, nicht zur Waffe wird, aber sie ist eben doch ein Tiger, kann groß und erhaben sein und Perspektiven verändern, Stoff zur Reflexion bieten, die Erinnerung daran hochhalten, dass Bilder auch etwas ganz anderes sein können als zynisch-instrumentelle Biester.“ So mein Freund und Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich. So meine Kunst.














