Monsieur et Madame Ingres (deuxième essai)

Jean-Auguste and Delphine Ingres / were strolling down the Avenue des Champs Élysées / when they stopped in a men’s store / with all of the mannequins dressed in the style / that brought tears to their immigrant eyes / Jean-Auguste and Delphine Ingres / side by side they fell asleep…

Monsieur et Madame Ingres (premier essai)

Jean-Auguste and Delphine Ingres / With their dog after the war / Returned to their hotel suite / And they unlocked the door / Easily losing their evening clothes / They danced by the light of the moon / To the Penguins, the Moonglows / The Orioles, the Five Satins / The easy listening music… of Paul Simon

Bilder einer Ausstellung (Promenade über eine Kleinsche Flasche)

„Das Prinzip des Wiederholungszwangs, der jenseits des Lustprinzips handelt, hat die Psychoanalyse auf den Kopf gestellt und in Richtung Todestrieb gestellt  /… / 

Der Trieb ist immer schon Wiederholung. Das Paradoxon… besteht darin, dass eine Wiederholung nicht wiederholt werden kann.

… dieselbe Geschichte, dieselbe Anekdote, ein Zitat…

… dasselbe scheint doch immer wieder anders.“ (Vorwort von Victor Mazin zu „Der göttliche Todestrieb“ von Slavoj Žižek)

It´s lying

Don’t look at me! I’m not your kind / I’m… R E A L / Something inside me has just begun / Lord knows what I have done / And the lamb lies down on Broadway / They say the lights are always bright on Broadway / They say there’s always magic in the air

(Lyrics by GENESIS)

Kunst zuerst. Analysen nehmen zu viel Zeit in Anspruch.

Der Schriftsteller Martin Walser missbilligt die Analyse von seinen Träumen, der pychoanalytische Umgang mit ihnen sei ihm völlig fremd. Ich stimme ihm absolut zu: der pychoanalytische Umgang mit seinen Träumen kommt mir auch sinnlos vor. Über meine Träume dagegen, darüber denke ich äußerst gerne nach. Um einmal ein Sprachbild zu benutzen: Meine Kunst gleicht einer verrückten Teeparty, auf der größere oder kleinere Blutkuchen, verziert mit bunten Zuckerperlen, gereicht werden.

streng vertraulich

„Ihr Aug ist nicht so hell wie Sonnenlicht; / ihr Mund hat nicht die Röte von Granaten; / schneeweiß ist Schnee, ihr Busen ist es nicht; / das Haar sei Gold? … // Verschließ mich denn in deiner Brust aus Erz, / Laß mich sein Bürge sein und gib ihn frei“ … Vielleicht hat William Shakespeare so geschrieben, vielleicht auch nicht. Vielleicht gibt es die Person, die ich porträtierte, vielleicht auch nicht. Doch das ist uns egal, denn „wir wünschen, daß, was lieblich, sich vermehrt, / Damit nie stirbt der Schönheit rosige Blüte.“

Ins Netz gegangen

… By The Way –  Versuchen Sie mir nicht zu folgen … obwohl sie bestimmt schneller sind als ich, versierter mit jeder Technik, mit allen Wassern gewaschen und auf sämtlichen social-media-Plattformen daheim … glauben Sie mir, ich bin eine Schildkröte. Sie werden mich niemals einholen können. Folgen hat also gar keinen Sinn. Warten Sie einfach. Wie ein Gedanke, werde ich wiederkommen.

#Instawahn

Mein treuer Follower Nietzsche schrieb unlängst zu einem anderen Bild von mir: „Hätten wir nicht die Künste gutgeheißen, so wäre die Erkenntnis der allgemeinen Unwahrheit und Verlogenheit unserer Zeit – und auf der anderen Seite die Freude an Deinem Wahn und dem Irrtum als eine Bedingung des erkennenden und empfindenden Daseins; – gar nicht auszuhalten, mein Freund.“ Dem stimme ich restlos zu. So wie ich mich auch bei all den anderen Freunden bedanken möchte, die stets so liebevoll auf meine Werke reagieren… und seit Ewigkeiten meinen Weg begleiten.

Bewohnte Frau

Mein Bild, es hat sich aufgerichtet, es äußert sich mir gegenüber fein und leise, es sei schlicht inspiriert durch: „So drang ich in den Baum ein, in seine Blutbahnen, ich durchlief ihn wie eine lange Liebkosung aus Saft und Leben…  /… / … es ist die Zeit der Frucht. Doch hat der Baum meinen eigenen Kalender angenommen, mein eigenes Leben…“ ( Diese Zeilen, so mein Bild, seien ihr vertraut aus: „Bewohnte Frau“ von Giaconda Belli)