Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe.

( Dieser Artikel wurde gepostet aufgrund eines ganz bestimmten Datums. Denn: Wo du nicht bist / Kann ich nicht sein / So, wie die Blume welkt / Wenn sie nicht küsst / Der Sonnenschein! / Dein ist mein schönstes Lied / Weil es allein aus der Liebe erblüht / Sag mir noch einmal / Mein einzig Lieb / Oh sag noch einmal mir / Ich hab dich lieb! )

Bild nach einer wahren Begebenheit

„Wahrlich“, so orakelt mir Friedrich Schlegel ins Ohr, „es würde dir bange werden, wenn die ganze Welt, wie Du es fordert, einmal im Ernst durchaus verständlich würde.“ Dem stimme ich nur allzu gerne, stumm nickend zu. Allerdings… ich fordere gar nicht ein, dass die Welt verständlich wird. Unverständlich wie sie ist, ist sie doch zugleich viel inspirierender für mich.

Da auf der Insel… / Lag unter Trauben einst… in der dämmernden Morgenstunde / dein schönstes Kind

Durch die Zeilen Hölderlin betrachtet, ordnet sich die Welt neu. Auf einmal erscheint sie mir verträglich. Ihre Zartheit. Ihre Wucht. Ihre Rätselhaftigkeit. Ihr Geschmack, den sie auf meinen Lippen hinterlässt. Die Sprache unserer Kunst, gestehe ich dem Dichter, besteht aus „WiederSprechungen“. Immer und immer wieder… Sprache möchte nicht an Ort und Stelle verharren. Sie will auch Farbe werden und Form.